Risikohinweise
Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".
Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen und Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
Factor Investing war lange Zeit die Grundlage für den systematischen Portfolioaufbau. In Europa hat das verwaltete Vermögen von UCITS-Faktor-ETFs inzwischen das von Sektor-ETFs übertroffen und liegt bei über 80 Milliarden US-Dollar – ein klares Zeichen für das veränderte Anlegerverhalten. Dennoch machen Faktor-ETFs nur etwa 5 % des gesamten UCITS-Marktes aus, was erheblichen Raum für Wachstum lässt.[1]
Was treibt diese Veränderung an?
Jeden Monat beleuchten wir die Trends, die das ETF-Investing für institutionelle Kunden prägen. Diesen Monat begleitet Sie unsere Investment-Expertin Jennifer Schmitz und zeigt, wie sich das Faktor-Investing weiterentwickelt, warum „Next-Generation“-Indexstrategien an Bedeutung gewinnen und wie sie in das aktuelle Spätzyklus-Marktumfeld passen.

Die heutigen Märkte verlangen mehr als die klassischen Faktoren wie Value, Quality, Momentum, Minimum Volatility (Min. Vol.) oder Size. Anleger setzen zunehmend auf hybride Ansätze, die bewährte Signale mit neuen Realitäten kombinieren. Zu den wichtigsten gehören:
Diese Strategien zielen darauf ab, relevant zu bleiben, während sich die Marktdynamik verändert, und bieten systematische Zugang zu dauerhaften Wettbewerbsvorteilen.



Wenn das Wachstum nachlässt und die Volatilität steigt, treten bestimmte Faktoren historisch besonders hervor. Während sich die letzten beiden Spotlights auf den Size-Faktor (Small-Cap- und Equal-Weight-Strategien) konzentrierten, gibt es weitere Alternativen, um Aktien künftig zu diversifizieren:
Warum? Diese Unternehmen behalten in der Regel ihre Preissetzungsmacht und Profitabilität auch dann bei, wenn das Wachstum nachlässt und die Unsicherheit steigt – dank dauerhafter Wettbewerbsvorteile. Market Leaders bieten eine signifikante Positionierung in den „Magnificent 7“, sind jedoch breiter diversifiziert (siehe Grafik unten).
Warum? GARP balanciert glaubwürdiges Wachstum mit Bewertungs- und Qualitätsfiltern und vermeidet Extreme wie spekulativen Hype oder Deep-Value-Fallen. Diese Selektivität ist entscheidend, wenn Wachstumsprämien überdehnt sind. Backtests zeigen, dass GARP-Indizes mehr Aufwärtspotenzial erfassen und Rückschläge begrenzen – attraktiv in volatilen Spätzyklus-Märkten.[7]
Warum? Unternehmen mit soliden Bilanzen, hoher Kapitalrendite und disziplinierter Kapitalallokation – durch Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau – haben sich historisch in unsicheren Märkten besser entwickelt. Diese „Quality“- und „Shareholder Yield“-Faktoren bieten Abwärtsschutz und stabile Erträge.[8]
Warum? Min-Vol-Strategien zielen darauf ab, Rückschläge zu reduzieren und stabilere Renditen zu liefern, wenn die Märkte turbulent werden. Durch Übergewichtung defensiver, zinsabhängiger Sektoren wie Versorger, Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter sowie Untergewichtung zyklischer High-Beta-Sektoren haben Min-Vol-Portfolios historisch bei Volatilitätsspitzen überdurchschnittlich abgeschnitten und von einer Lockerung der Geldpolitik profitiert.[9]

„Next-Gen“-Faktorindizes weisen eine geringere Exponierung gegenüber den „Magnificent 7“ auf.

Quelle: DWS International GmbH, Indexdaten von S&P Dow Jones Indices, Stand 30.09.2025.
Diese Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen weder Anlageberatung, eine Empfehlung, ein Angebot noch eine Aufforderung dar. Allokationen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern.
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Risiken für diese Einschätzung
Systemische Schocks – wie Rezessionsdruck oder geopolitische Verwerfungen – lösen eine breite Risikoaversion aus, wobei Aktien typischerweise die Hauptlast tragen. Defensive Sektoren könnten schwächer performen, wenn die Inflation wieder anzieht oder Zentralbanken restriktiver werden. Marktführerschaft kann sich schnell drehen, insbesondere wenn die Anlegerstimmung in Richtung zyklisches oder spekulatives Wachstum kippt.
Wichtige Risiken
Der Wert Ihrer Anlage kann sowohl steigen als auch fallen, und die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Das eingesetzte Kapital kann bis hin zum Totalverlust gefährdet sein. Fonds sind Währungsrisiken ausgesetzt, die stark schwanken können. In solchen Märkten können innerhalb kürzester Zeit erhebliche Preisschwankungen auftreten, die zu Verlusten führen können. Der Wert einer Aktienanlage hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter Markt- und Wirtschaftsbedingungen, Sektor, geografische Region und politische Ereignisse.
Diese Fonds folgen einer regelbasierten Strategie, die vom Gesamtmarkt oder dem Mutterindex abweichen kann. Ihre Anlage ist wahrscheinlich weniger diversifiziert, und es gibt keine Garantie für die Einhaltung der Indexregeln.