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Risikohinweise

Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".


Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS

Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen und Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
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Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.

Drau­ßen stür­misch? Dann wird’s Zeit für de­fen­si­ve Port­fo­li­ostra­te­gi­en

18.02.2026

Zölle, Währungsrisiken, geopolitische Spannungen – 2026 startet turbulent. Wer nachts ruhiger schlafen möchte, kann sein Portfolio defensiver ausrichten. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten es gibt.

Header ETF Buddy Februar 2026 Frau mit orangenem Regenschirm steht auf einer Wiese

Neues Jahr, alte Herausforderungen am Kapitalmarkt: Die Zolldebatte hält an, der US-Dollar schwächelt weiterhin und auch geopolitisch kehrt keine Ruhe ein.[1] Wer ausschließlich in Aktien investiert, kennt das ungute Gefühl, wenn Kurse plötzlich heftiger ausschlagen. Aber: Anlageziele lassen sich potenziell auch erreichen, ohne gleich jede Marktbewegung voll auszureizen. Wir zeigen dir defensivere Alternativen, um dein Portfolio möglichst widerstandsfähig aufstellen – von Multi-Asset bis Dividendenaktien.

Mit drei Stra­te­gi­en zum ro­bus­te­ren Port­fo­lio

Multi Asset statt Aktien pur


Mit Equity-ETFs kannst du innerhalb des Aktienmarktes breit streuen – dennoch bleibt es ein Portfolio, das auf Aktienkursbewegungen reagiert. Wird es an den Börsen turbulent, kann es vorkommen, dass sich fast alle Segmente oder Regionen des Aktienmarktes im Sinkflug befinden. Ein reines Aktienportfolio hätte dem wenig entgegenzusetzen. Deshalb kann es sinnvoll sein, sich zusätzliche Anlagemöglichkeiten außerhalb des Aktienuniversums zu suchen.

Genau hier setzt der Multi‑Asset‑Ansatz an: Du ergänzt dein Portfolio gezielt um andere Anlageklassen wie Anleihen, Gold, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen. Warum eine Mischung das Portfolio ausbalancieren kann? Das Stichwort heißt Korrelation. Diese zeigt, wie stark sich zwei Anlagen im Gleichschritt bewegen. Eine niedrige oder sogar negative Korrelation, wie es bei unterschiedlichen Anlageklassen meist der Fall ist, bedeutet: Fällt eine Anlage, kann die andere auf dem gleichen Niveau bleiben oder kann sogar steigen. So können Schwankungen im Gesamtportfolio gemindert werden.

  • Bei der Risikostreuung bilden Anleihen oft die andere Seite des Portfolios. Durch die regelmäßigen Zinszahlungen unterliegen Anleihen in der Regel geringeren Schwankungen als Aktien. Historisch war hier die Korrelation häufig gering oder sogar negativ. Heißt, beide Anlageklassen entwickelten sich weitestgehend unabhängig voneinander. So können Verluste in einem Markt durch bessere Entwicklungen im anderen Markt ausgeglichen werden.[2]
  • Gold kann kurzfristig stark schwanken. Dennoch kann das Edelmetall grundsätzlich wegen seiner phasenweise niedrigen Korrelation zu Aktien und Anleihen genutzt werden, um die Schwankung im Gesamtportfolio möglichst zu reduzieren. Eine Analyse zu Gold im Portfolio zeigt, dass in neun von elf Jahren, in denen ein klassisches Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen im Minus lag, Gold eine positive Rendite erzielen konnte.[3]

Wer Aktien, Anleihen und Gold über die letzten 20 Jahre im Portfolio hielt, konnte in jedem Jahr mit mindestens einer dieser Anlageklassen eine positive Rendite erzielen und so Verluste in anderen Anlageklassen ausgleichen. Die folgende Grafik veranschaulicht die Jahresrenditen der drei Anlageklassen über 20 Jahre. Der MSCI World Index steht repräsentativ für den Aktienmarkt. Deutsche Staatsanleihen werden repräsentiert durch den eb.rexx Government Germany Index - für den Anleihemarkt. 

Jahresrendite in Euro – Irgendwer stand immer im Plus

Die Grafik zeigt die in Euro lautenden Renditen je Kalenderjahr von 2006 bis einschließlich 2025 für den MSCI World Net Total Return Index, den eb.rexx Government Germany Index und Gold. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Quelle: Bloomberg, DWS Investment GmbH, 2026. Stand: 31.12.2025


Auch riskantere Anlagen wie Kryptowährungen können zur Diversifikation beitragen, da sie sich teils unabhängig vom Aktienmarkt bewegen. Doch Vorsicht: Wer anstatt 100 Prozent Aktien nun 80 Prozent Aktien und 20 Prozent Krypto im Portfolio hält, ist damit nicht automatisch defensiver aufgestellt. Im Gegenteil – Kryptowährungen schwanken oft noch stärker als Aktien. Als Faustregel gilt: Je größer das Risiko einer einzelnen Anlageklasse, desto weniger Gewicht verträgt dein defensives Portfolio davon.

Mi­ni­mum Vo­la­ti­li­ty: Die schwan­kungs­är­me­re Ak­ti­en­stra­te­gie

Di­vi­den­den­stra­te­gi­en: Mehr als rei­ne Wachs­tums­jagd

Eine weitere, rein aktienbasierte Option: Dividendenstrategien. Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Diese zeichnen sich häufig durch ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell und solide Finanzen aus, deshalb werden sich häufig auch als Qualitätsaktien bezeichnet.[5] Zudem konnten Dividendenaktien historisch phasenweise eine geringere Volatilität als Wachstumstitel aufweisen.[6]

 Volatilität in Prozent p.a.
MSCI World Minimum Volatility11,20
MSCI World High Dividend Yield12,50
MSCI World14,40

Unterm Strich bedeutet defensives Investieren nicht, auf Rendite zu verzichten. Es geht vielmehr darum, die Reise zum Anlageziel etwas gleichmäßiger zu gestalten. Ob durch eine Beimischung von Anleihen und Gold, durch Minimum‑Volatility‑Strategien oder durch dividendenstarke Qualitätsaktien – es gibt viele Stellschrauben, um Kursschwankungen zu glätten. Welche Mischung für dich besser geeignet ist, hängt von deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont ab. Wer das Tempo bewusst etwas reduziert, kann ähnlich weit kommen– nur mit einer ruhigeren Hand am Steuer und weniger Ausschlägen unterwegs.

Mehr zu den vor­ge­stell­ten Stra­te­gi­en


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