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Risikohinweise

Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".


Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS

Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen und Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.

Ak­ti­ve Floa­ting-Ra­te-No­tes-ETFs

Ein smarter Ort zum Geldparken?

Header Floating Rate Notes Person auf einem SUB schwimmt Richtung Sonnenuntergang

Ertragschancen

über Markt­zins­ni­veau
Ba­lan­ce

fürs Portfolio

Zusätzliches

Ren­dite­po­ten­ti­al

durch aktives Management

Ein erheblicher Teil des privaten Vermögens liegt in Deutschland derzeit[1] ungenutzt als Bargeld und auf Termingeldkonten herum. Dabei könnte genau dieses „Parkgeld“ zur Erschließung von Renditepotenzialen genutzt werden. Langfristig liegengebliebene Liquidität smarter zu investieren, kann sich lohnen – auch um der Inflation entgegenzuwirken. Konkrete Chancen hierfür können Floating Rate Notes bieten. 

Was sind ei­gent­lich Floa­ting-Ra­te-No­tes?

Floating-Rate-Notes, kurz Floater, sind Anleihen mit variabler Verzinsung – plus einen Aufschlag für die Kreditwürdigkeit des Emittenten (Bonität). Statt eines festen Zinssatzes (Kupon) über die gesamte Laufzeit passt sich ihr Zins kontinuierlich – in der Regel vierteljährlich – an das aktuelle Marktzinsniveau an. In der Eurozone orientieren sich Floater meist an einem Referenzzinssatz wie zum Beispiel dem 3-Monats-EURIBOR[2], der nah am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt. Das hat zwei Seiten: 

Zin­sen stei­gen

Steigen die Zinsen sinken normalerweise auch die Kurse von festverzinslichen Anleihen, da ihre festen Zinssätze im Vergleich zu neu ausgegebenen Anleihen weniger attraktiv wirken. Bei Floatern hingegen wird der Zinssatz regelmäßig angepasst, um das aktuelle Zinsniveau widerzuspiegeln – hierdurch kann man direkt an der positiven Zinsentwicklung partizipieren.

Zin­sen fal­len

Sinken die Zinsen hingegen fällt auch der Kupon des Floaters – bevor der Zinssatz im definierten Turnus wieder angepasst wird. Im Gegensatz dazu können Festzinsanleihen in diesem Zeitraum Kursgewinne verzeichnen.

Durch die regelmäßige Anpassung bleibt der Marktwert von Floatern meist konstanter als der von vergleichbaren festverzinslichen Anleihen – insbesondere in Zeiten schwankender Zinsen. Entsprechend reduziert sich das Risiko von Kursverlusten bei Zinsanstiegen. Gleichzeitig können Floating-Rate-Notes Renditen oberhalb der EZB-Zinssätze liegen. Dahinter steckt die Tatsache, dass der Zins der Floater neben dem variablen Referenzzins noch eine Kreditprämie beinhaltet.

Bei­spiel für il­lus­tra­ti­ve Zwe­cke

Liegt der 3-Monats-EURIBOR bei 2,5 Prozent und die Kreditprämie einer Anleihe bei 0,5 Prozent, ergibt sich ein Gesamtzins von 3,0 Prozent. Steigt der EURIBOR auf 3,0 Prozent, passt sich auch der Kupon an – der neue Zins beträgt dann 3,5 Prozent. Fällt der EURIBOR auf 2,0 Prozent, würde der Zins auf 2,5 Prozent sinken.

So setzt sich der Zins zu­sam­men

Der Zins einer Floating-Rate-Note setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: Zins = Referenzzins (z. B. 3-Monats-EURIBOR) + Kreditprämie

Die Kreditprämie ist der Aufschlag, den man für das Kreditrisiko des Emittenten einer Anleihe erhält – also dafür, dass man sein Geld einem Unternehmen oder Finanzinstitut leiht. Genau dieser Baustein kann einen Zinsaufschlag gegenüber geldmarktnahen Anlagen wie Tagesgeld oder Overnight-ETFs ermöglichen.

Was sind Floating-Rate-Notes-ETFs?

Passive Floating-Rate-Notes-ETFs (FRN-ETF) sind börsengehandelte Indexfonds, die kaufen, was der Index vorgibt und meist über hundert variabel verzinsliche Anleihen in einem Produkt bündeln. Hierüber kann man Zugang zu einem diversifizierten Portfolio oft namhafter Emittenten mit guter Kreditwürdigkeit bei täglicher Handelbarkeit, Transparenz und Kosteneffizienz erhalten.

Zusätzliches Renditepotential durch aktives Management

Aktive FRN-ETFs gehen einen Schritt weiter als ihr passives Gegenstück: Ein professionelles Portfoliomanagement-Team sucht gezielt nach Anleihen, die das beste Verhältnis aus dem potentiellen Zinsaufschlag und Risiko bieten. Dazu wird auf ein erweitertes Anlageuniversum zurückgegriffen, das neben kurzlaufenden Floatern mit Laufzeiten von wenigen Wochen bis zu 3 Jahren beispielsweise auch längere Laufzeiten oder USD-Floater mit Währungssicherung umfasst. Das Kapital ist durch die kontinuierlichen Zinszahlungen jedoch nur kurz, d.h. in der Regel ein bis zwei Monate, gebunden. Man spricht dabei von einer geringen Duration – bei klassischen Anleihen fällt diese häufig höher aus. Diese Flexibilität ermöglicht den Zugang zu Renditequellen, die ein passiver Indexfonds nicht nutzen kann. Gleichzeitig geht das Portfoliomanagement dabei das Risiko einer Unterrendite ein. Die Expertise dazu? Bereits seit zwei Jahrzehnten verwaltet die DWS aktiv gemanagte Floating-Rate-Notes-Produkte – als europäischer Marktführer in diesem Segment.[3]

Xtrackers ETFISINWKNErtragsverwendungProduktkosten / Produktgebühren (TER) p.a.
Floating Rate Notes Active UCITS ETF 1CIE000F04HGE5DBX0XCThesaurierend0,12%


Floating-Rate-Notes-Active-ETFs: der Xtrackers Ansatz

Hinter der Anleihenauswahl stehen fundamentale Analysen. Das Portfoliomanagement prüft jeden Titel anhand von Bonität, Verzinsung, Laufzeit, Liquidität sowie Länder- und Währungsrisiken. Das Ziel: Ein Zinsaufschlag gegenüber dem 3-Monats-EURIBOR, der über dem liegt, was passive Strategien erreichen[4].

Chan­cen des ak­ti­ven An­sat­zes

Durch die gezielte Titelauswahl und das breitere Anlageuniversum besteht die Möglichkeit, einen potentiellen Zinsaufschlag gegenüber passiven Alternativen zu erzielen. Ein erfahrenes Team kann zudem flexibel auf Marktveränderungen reagieren und Risiken aktiv steuern.

Ri­si­ken des ak­ti­ven An­sat­zes

Ein möglicher Mehrertrag gegenüber passiven Strategien ist nicht garantiert. Die aktiven Entscheidungen des Portfoliomanagements können sich auch als weniger vorteilhaft erweisen als eine reine Indexabbildung.

Warum in aktive Floating-Rate-Notes-ETFs investieren?

Die Gründe für eine Investition in diese Anlageklasse können vielfältig sein. Die schwankungsarmen, aktiven ETFs auf Floating-Rate-Notes können es ermöglichen, finanzielle Reserven renditeorientierter anzulegen, ohne dass dafür zwingend höhere Risiken in Kauf genommen werden müssen. Die geringe Abhängigkeit zu anderen Anlageklassen kann sich zum Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios anbieten.

Er­tragsschan­cen über Markt­zins­ni­veau

Aktive Floating-Rate-Notes-ETFs können Erträge bieten, die sich am aktuellen Geldmarktzins orientieren und diesen in der Regel durch den Aufschlag einer potentiellen Prämie für das Kreditrisiko übersteigen. Historisch lag dieser Aufschlag zwischen 0,2 und 0,6 Prozentpunkten über dem 3-Monats-EURIBOR.[5] Bei steigender Inflation können sie daher eher helfen, die Kaufkraft zu erhalten, als Tagesgeld.

Ba­lan­ce fürs Port­fo­lio

Aktive Floating-Rate-Notes-ETFs weisen durch die kontinuierlichen Zinszahlungen im Mittel eine kürzere Kapitalbindung (Duration) als Festverzinsliche Wertpapiere auf. Diese, in Kombination mit einer variablen Verzinsung, kann in der Regel dazu führen, dass aktive Floating-Rate-Notes-Portfolios geringere Kursschwankungen aufweisen als vergleichbare festverzinsliche Anleihen.[6]

Ge­rin­ge Kor­re­la­ti­on

Aktive Floating-Rate-Notes-ETFs zeigen in der Regel eine geringe Abhängigkeit (Korrelation) zu Aktien und klassischen Anleihen. Das kann sie zu einem möglichen Baustein für die Diversifikation im Portfolio machen, insbesondere wenn man finanzielle Reserven renditestärker als zu Tagesgeldzinssätzen anlegen möchte, ohne dafür zwingend größere Risiken einzugehen.

Bei Inflationstendenzen können Floater einen Vorteil ausspielen: Ihre Erträge passen sich dem Zinsniveau an – und können so helfen so, die reale Kaufkraft besser zu erhalten– sofern das Zinsniveau ebenfalls steigt. Floater sind damit ein Instrument, das flexibel auf Marktbewegungen reagieren und in Phasen steigender Zinsen das Renditepotential behalten kann.

War­um Floa­ting-Ra­te-No­tes in vie­len Markt­pha­sen über­zeu­gen kön­nen

1
Stei­gen­de Zin­sen

Floater passen ihre Kupons an – mit höheren Zinsen fürs Investment. Die Kurse bleiben im Vergleich zu festverzinslichen Anleihen weitgehend stabil, da die kurze Zinsbindung das Zinsänderungsrisiko niedrig hält.

2
Sin­ken­de Zin­sen

Tagesgeld- und Geldmarktzinsen können häufig schneller als die Kupons von Floatern fallen – in diesem Fall können Floating-Rate-Notes eine Alternative für alle sein, die liquiditätsorientiert anlegen möchten.

3
Ro­bus­te Zin­sen

Floater können durch die Kreditprämie einen Zinsaufschlag gegenüber geldmarktnahen Anlagen - wie Tagesgeld oder Overnight-ETFs - bieten, bei ähnlicher Zinssensitivität, aber ohne das identische Kursrisiko langlaufender Anleihen.

Im Spannungsfeld zwischen Tagesgeld und Aktienmarkt

Floating-Rate-Notes-ETFs positionieren sich zwischen Geldmarktanlagen und festverzinslichen Anleihen – mit einem moderaten Zinsaufschlag gegenüber der Verzinsung von Tagesgeld. Das Risiko, erkennbar an der durchschnittlichen Volatilität, liegt dabei immer noch deutlich unter der von ETFs mit Staats- und Unternehmensanleihen mit gemischten Restlaufzeiten. Im Vergleich zum Chance-Risiko-Verhältnis am Aktienmarkt, zählen Floating-Rate-Notes-ETFs eher zu den konservativen Anlagen.

Floater zwischen klassischen Geld- und Aktienmärkten

Die Grafik zeigt die Ausschüttungsrendite und die Volatilität von ETFs auf die folgenden Indizes. Solactive €STR +8.5 Daily Total Return Index (Overnight-ETF), iBoxx® Euro Sovereigns Eurozone Index (Euro Staatsanleihen ETF), Bloomberg Euro Corporate Bond Index (Euro Unternehmensanleihen ETF), iBoxx EUR FRN Investment Grade 0-3 Capped Index (Floating-Rate-Notes-ETF). Die Ausschüttungsrendite, auch Effektivverzinsung oder „yield to worst“ genannt, gibt die Verzinsung pro Jahr an, die man erhält, wenn eine Anleihe bis zum Ende ihrer Laufzeit gehalten wird und alle zwischenzeitlichen Kuponzahlungen mit derselben Verzinsung wieder angelegt werden (Stand: 30.11.2025). Ausschüttungen sind nicht garantiert. Die Höhe von Ausschüttungsauszahlungen kann sich ändern bzw. komplett ausfallen.
Die Volatilität basiert auf den täglichen Renditen der vergangenen drei Jahre. Quelle: justetf.de. Für den MSCI Europe Index (EUR) wurden die annualisierte Rendite und die Volatilität der letzten zehn Jahre betrachtet (Quelle: MSCI, 2025, MSCI Europe Index (EUR) Factsheet). Die Grafik wurde erstellt von DWS International GmbH, Stand 31.12.2025.

 

 

Und im Vergleich zum Overnight-ETF?  

Overnight-ETFs bilden kurzfristige Geldmarktzinsen ab – mit marginalem Kursrisiko, aber auch ohne potenziellen Mehrertrag. Floating-Rate-Notes-ETFs gehen einen Schritt weiter: Sie investieren in Unternehmensanleihen und können dafür eine zusätzliche Kreditprämie erhalten, da sie von Unternehmen und Finanzinstituten herausgegeben werden. Dieses Risiko spiegelt sich in einem Zinsaufschlag gegenüber dem oft in der Theorie als „risikofrei” bezeichneten Referenzzins einer deutschen Staatsanleihe gleicher Laufzeit wider. Anders als bei Overnight-ETFs, die zwar einen Zugang zum Geldmarkt schaffen, das zusätzliche Kreditrisiko jedoch nicht eingehen und daher ohne möglichen Zinsaufschlag auskommen müssen.

MerkmalOvernight-ETFsFloating-Rate-Notes-ETFs

Auswirkungen von Zinsänderungen seitens der EZB

Veränderungen im Euro-Zinsniveau werden an den ETF weitergegeben.Da der ETF überwiegend in Anleihen mit variablem Zins investiert, passt sich die Verzinsung relativ schnell mit dem Geldmarktzins an. 

Mögliche Rendite

Kurzfristiger Euro-Zinssatz (€STR)3-Monats-EURIBOR + Kreditprämie

Handelbarkeit / Liquidität

Einfacher Handel während der Börsenöffnungszeiten (auch als ETF-Sparplan möglich).Einfacher Handel während der Börsenöffnungszeiten (auch als ETF-Sparplan möglich).

Laufzeit

Können auch Wertpapiere mit einer längeren Laufzeit als 1 Jahr enthalten. Marktrisiken in Bezug auf die Wertpapiere werden durch Tauschgeschäfte weitestgehend gemindert. Dieses Tauschgeschäft bietet dann Zugang zur tagesaktuellen Zinsrate.Überwiegend in kurzen Laufzeiten bis zu 3 Jahren veranlagt.

Risiken

Kontrahenten-Risiko (Swap-basierter ETF)Kreditrisiko der im ETF gehaltenen Anleihen

Gesamtkostenquote des ETFs

0,10 % Produktkosten / Produktgebühren (TER)0,12 % Produktkosten / Produktgebühren (TER)

Quelle: DWS International GmbH. Stand: 01/2025

Welches Risiko tragen aktive Floating-Rate-Notes-ETFs?

Aktive Floating-Rate-Notes-ETFs gehen wie andere Wertpapiere auch mit verschiedenen Risiken einher. Der Wert ihrer Investition kann sowohl sinken als auch steigen und die bisherige Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Insbesondere sind folgende drei Risikoarten zu berücksichtigen. Zum einen das Kreditrisiko: Verschlechtert sich die Bonität eines Emittenten oder fällt er aus, kann das den Kurs des Floaters sowie des ETFs belasten. Des Weiteren das Risiko steigender Kreditaufschläge: Weiten sich die Kreditaufschläge am Markt aus, etwa in Stressphasen, können auch die Kurse von Floating-Rate-Notes davon betroffen sein – wenngleich weniger stark als die der festverzinslichen Anleihen. Und das Liquiditätsrisiko: In turbulenten Marktphasen kann die Handelbarkeit einzelner Anleihen eingeschränkt sein. Wichtig: Das Zinsänderungsrisiko, das klassische Anleihen stark beeinflusst, spielt bei Floating-Rate-Notes durch deren variable Verzinsung nur eine untergeordnete Rolle.


Aktiv gemanagte Floating-Rate-Notes-ETFs von Xtrackers können also für unterschiedliche Szenarien eine clevere Lösung bieten. Ganz gleich, ob man kurzfristig Liquidität unterbringen möchte, langfristig eine potentielle, leicht über dem Geldmarktzins liegende Rendite verdienen oder Inflationsrisiken entgegenwirken möchte. 

Mehr Informationen zum ETF findest du in der Produktübersicht:

Xtrackers Floating Rate Notes Active ETF

Weitere Informationen zur Funktionsweise und dem Angebot an Aktiven ETFs von Xtrackers gibt es auf der Xtrackers Aktive ETFs Themenseite.


FAQs