Risikohinweise
Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".
Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
Neueste Daten zeigen: Die weltweite Stromnachfrage ist 2024 um rund 1.000 Terawattstunden (TWh) gestiegen. Das entspricht etwa dem Doppelten des jährlichen Stromverbrauchs Deutschlands – hinzugekommen innerhalb eines einzigen Jahres. Dieser Anstieg liegt deutlich über dem historischen Durchschnitt und hat spürbare Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Stromerzeugung über die Netzinfrastruktur bis zur Speicherung. Vieles spricht dafür, dass diese Entwicklung erst am Anfang steht.
Die Treiber dieses Wandels reichen dabei weit über das häufig zitierte Thema Künstliche Intelligenz und Rechenzentren hinaus. Elektrifizierung ist das Bindeglied mehrerer langfristiger Strukturtrends. In dieser Ausgabe des Spotlights untersuchen wir, was Elektrifizierung konkret bedeutet, welche Faktoren die Nachfrageentwicklung bestimmen und über welche Ansätze Investoren Zugang zu diesem zunehmend komplexen Thema erhalten können.[1]

Der Ausbau von KI‑Anwendungen und Rechenzentren spielt eine relevante Rolle. Der globale Stromverbrauch von Rechenzentren lag 2024 bei 415 TWh und dürfte bis 2030 auf über 945 TWh steigen.
Stromverbrauch von Rechenzentren und Elektrofahrzeugen, 2024 vs. Prognose 2030 in TWh[1]
Quelle: 1) IEA, Electricity 2026 – Analysen und Prognosen bis 2030, Stand von Februar 2026. 2) IEA, Global EV Outlook 2025. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Einschätzungen und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als unzutreffend oder falsch erweisen können.
Gleichzeitig machen Rechenzentren heute lediglich rund 1,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs aus.[1] Der Nachfrageanstieg ist daher wesentlich breiter unterlegt. Elektrofahrzeuge, die Elektrifizierung industrieller Prozesse, ein wachsender Heiz‑ und Kühlbedarf sowie das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern tragen maßgeblich dazu bei. Etwa 85 Prozent des zusätzlichen Strombedarfs bis 2030 dürften aus Entwicklungs‑ und Schwellenländern stammen, insbesondere aus China und Indien.[1]
Doch auch in entwickelten Volkswirtschaften steigt der Investitionsbedarf deutlich. Ein großer Teil der bestehenden Stromnetze wurde für völlig andere Anforderungen konzipiert. In den USA sind mehr als 70 Prozent der Übertragungsleitungen älter als 25 Jahre, in Europa ist rund die Hälfte älter als 40 Jahre.[2]
Diese Netze waren nie dafür ausgelegt, heutige Systeme zu tragen: dezentrale Erzeugung, volatile erneuerbare Energien, Lastspitzen durch Elektromobilität sowie bidirektionale Stromflüsse zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
Die Folgen sind bereits sichtbar. Weltweit warten mehr als 2.500 GW an genehmigten Energieprojekten auf den Netzanschluss, da die erforderliche Übertragungsinfrastruktur fehlt. Elektrifizierung ruht damit auf drei strukturellen Säulen: der Unterstützung von Megatrends wie KI und Elektromobilität, dem Aufbau neuer Stromsysteme in Schwellenländern sowie der Erneuerung alternder Infrastruktur in entwickelten Märkten. Zusammengenommen ergibt sich daraus ein belastbarer Investmentansatz.
Elektrifizierung beschreibt den schrittweisen Ersatz der direkten Nutzung von Kohle, Öl und Gas durch elektrische Lösungen in Verkehr, Industrie und Gebäuden. Verbrennungsmotoren werden durch Elektrofahrzeuge ersetzt, Gasheizungen durch Wärmepumpen, Hochöfen durch elektrische Stahlerzeugung. Jeder dieser Schritte erhöht die Stromnachfrage.[3] Der entscheidende Punkt: Mit zunehmender Elektrifizierung wird das Stromsystem selbst zur zentralen Infrastruktur moderner Volkswirtschaften.
Die Wertschöpfungskette der Elektrifizierung zur Unterstützung struktureller Trends und einer zunehmend komplexen Nachfrage.

Quelle: DWS International GmbH, Stand März 2026.
Damit wird auch der Unterschied zu klassischen Clean‑Energy‑Ansätzen deutlich. Während sich diese auf die Erzeugung von Strom konzentrieren, liegt der Fokus der Elektrifizierung auf den Systemkomponenten, die eine funktionierende Stromversorgung erst ermöglichen: Netze, Übertragung, Speicher sowie digitale Steuerungs‑ und Regelungstechnologien. Der strukturelle Charakter dieses Themas spiegelt sich auch in der jüngeren Marktentwicklung wider:
Elektrifizierung – simulierte Indexperformance

Quelle: Nasdaq, Bloomberg. Total Return Versionen der jeweiligen Indizes. Daten per 28.01.2026. Die Performance ist kombiniert und setzt sich aus simulierten (back getesteten) Ergebnissen vom 28.01.2025 bis 28.05.2025 sowie aus Live Handelsergebnissen vom 29.05.2025 bis 28.01.2026 zusammen. Der Live Handel begann am 29.05.2025.

Risiken für diese Einschätzung
Systemische Schocks – wie rezessive Tendenzen oder geopolitische Verwerfungen – lösen eine breite Risk-off-Stimmung aus, wobei Aktien typischerweise die Hauptlast tragen. Defensive Sektoren könnten unterdurchschnittlich abschneiden, wenn die Inflation wieder anzieht oder die Zentralbanken eine restriktivere Haltung einnehmen. Die Marktführerschaft kann sich schnell drehen, insbesondere wenn sich die Anlegerstimmung in Richtung zyklisches oder spekulatives Wachstum verschiebt.
Wichtige Risikofaktoren Xtrackers UCITS ETFs:
Der Wert einer Investition in Xtrackers ETFs kann sowohl fallen als auch steigen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge.
Für weitere Informationen zu Risikofaktoren beachten Sie bitte den Abschnitt „Risikofaktoren“ im jeweiligen Prospekt und das Basisinformationsblatt.