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Risikohinweise

Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".


Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
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Das zwei­te Zeit­al­ter der Elek­tri­fi­zie­rung

Spotlight April 2026

Banner ETF Investment Insights

Willkommen zur April Ausgabe des Xtrackers Spotlight!


Neueste Daten zeigen: Die weltweite Stromnachfrage ist 2024 um rund 1.000 Terawattstunden (TWh) gestiegen. Das entspricht etwa dem Doppelten des jährlichen Stromverbrauchs Deutschlands – hinzugekommen innerhalb eines einzigen Jahres. Dieser Anstieg liegt deutlich über dem historischen Durchschnitt und hat spürbare Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Stromerzeugung über die Netzinfrastruktur bis zur Speicherung. Vieles spricht dafür, dass diese Entwicklung erst am Anfang steht.

Die Treiber dieses Wandels reichen dabei weit über das häufig zitierte Thema Künstliche Intelligenz und Rechenzentren hinaus. Elektrifizierung ist das Bindeglied mehrerer langfristiger Strukturtrends. In dieser Ausgabe des Spotlights untersuchen wir, was Elektrifizierung konkret bedeutet, welche Faktoren die Nachfrageentwicklung bestimmen und über welche Ansätze Investoren Zugang zu diesem zunehmend komplexen Thema erhalten können.[1]

Weit mehr als nur eine reine KI Story


Der Ausbau von KI‑Anwendungen und Rechenzentren spielt eine relevante Rolle. Der globale Stromverbrauch von Rechenzentren lag 2024 bei 415 TWh und dürfte bis 2030 auf über 945 TWh steigen.

KI und Elektrofahrzeuge treiben den strukturellen Anstieg der Stromnachfrage

Stromverbrauch von Rechenzentren und Elektrofahrzeugen, 2024 vs. Prognose 2030 in TWh[1]

Quelle: 1) IEA, Electricity 2026 – Analysen und Prognosen bis 2030, Stand von Februar 2026. 2) IEA, Global EV Outlook 2025. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Einschätzungen und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als unzutreffend oder falsch erweisen können.


Gleichzeitig machen Rechenzentren heute lediglich rund 1,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs aus.[1] Der Nachfrageanstieg ist daher wesentlich breiter unterlegt. Elektrofahrzeuge, die Elektrifizierung industrieller Prozesse, ein wachsender Heiz‑ und Kühlbedarf sowie das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern tragen maßgeblich dazu bei. Etwa 85 Prozent des zusätzlichen Strombedarfs bis 2030 dürften aus Entwicklungs‑ und Schwellenländern stammen, insbesondere aus China und Indien.[1]

Doch auch in entwickelten Volkswirtschaften steigt der Investitionsbedarf deutlich. Ein großer Teil der bestehenden Stromnetze wurde für völlig andere Anforderungen konzipiert. In den USA sind mehr als 70 Prozent der Übertragungsleitungen älter als 25 Jahre, in Europa ist rund die Hälfte älter als 40 Jahre.[2]

Diese Netze waren nie dafür ausgelegt, heutige Systeme zu tragen: dezentrale Erzeugung, volatile erneuerbare Energien, Lastspitzen durch Elektromobilität sowie bidirektionale Stromflüsse zwischen Erzeugern und Verbrauchern.

Die Folgen sind bereits sichtbar. Weltweit warten mehr als 2.500 GW an genehmigten Energieprojekten auf den Netzanschluss, da die erforderliche Übertragungsinfrastruktur fehlt. Elektrifizierung ruht damit auf drei strukturellen Säulen: der Unterstützung von Megatrends wie KI und Elektromobilität, dem Aufbau neuer Stromsysteme in Schwellenländern sowie der Erneuerung alternder Infrastruktur in entwickelten Märkten. Zusammengenommen ergibt sich daraus ein belastbarer Investmentansatz.

Elektrifizierung erklärt – die entscheidende Infrastrukturaufgabe


Elektrifizierung beschreibt den schrittweisen Ersatz der direkten Nutzung von Kohle, Öl und Gas durch elektrische Lösungen in Verkehr, Industrie und Gebäuden. Verbrennungsmotoren werden durch Elektrofahrzeuge ersetzt, Gasheizungen durch Wärmepumpen, Hochöfen durch elektrische Stahlerzeugung. Jeder dieser Schritte erhöht die Stromnachfrage.[3] Der entscheidende Punkt: Mit zunehmender Elektrifizierung wird das Stromsystem selbst zur zentralen Infrastruktur moderner Volkswirtschaften.

Was Elektrifizierung in der Praxis ermöglicht

Die Wertschöpfungskette der Elektrifizierung zur Unterstützung struktureller Trends und einer zunehmend komplexen Nachfrage.

Quelle: DWS International GmbH, Stand März 2026.

 

Damit wird auch der Unterschied zu klassischen Clean‑Energy‑Ansätzen deutlich. Während sich diese auf die Erzeugung von Strom konzentrieren, liegt der Fokus der Elektrifizierung auf den Systemkomponenten, die eine funktionierende Stromversorgung erst ermöglichen: Netze, Übertragung, Speicher sowie digitale Steuerungs‑ und Regelungstechnologien. Der strukturelle Charakter dieses Themas spiegelt sich auch in der jüngeren Marktentwicklung wider:

Eine langfristige Investmentchance?

Elektrifizierung – simulierte Indexperformance

Quelle: Nasdaq, Bloomberg. Total Return Versionen der jeweiligen Indizes. Daten per 28.01.2026. Die Performance ist kombiniert und setzt sich aus simulierten (back getesteten) Ergebnissen vom 28.01.2025 bis 28.05.2025 sowie aus Live Handelsergebnissen vom 29.05.2025 bis 28.01.2026 zusammen. Der Live Handel begann am 29.05.2025. 

Zusammenfassung

Elektrifizierung entwickelt sich zu einem der zentralen Investmentthemen dieses Jahrzehnts. Mit steigender globaler Stromnachfrage und zunehmender Komplexität der Stromsysteme profitieren voraussichtlich jene Unternehmen, die diesen Wandel ermöglichen – von Netzbetreibern über Ausrüster bis zu Speicheranbietern. Für Investoren eröffnet sich damit der Zugang zu einem langfristigen Infrastrukturthema, das deutlich über den aktuellen Fokus auf KI hinausgeht.

Für weitere Einblicke zum Thema lesen Sie bitte
“Age of Elec­tri­ci­ty: Powe­ring the Next Glo­bal Trans­for­ma­ti­on”

Risiken für diese Einschätzung


Systemische Schocks – wie rezessive Tendenzen oder geopolitische Verwerfungen – lösen eine breite Risk-off-Stimmung aus, wobei Aktien typischerweise die Hauptlast tragen. Defensive Sektoren könnten unterdurchschnittlich abschneiden, wenn die Inflation wieder anzieht oder die Zentralbanken eine restriktivere Haltung einnehmen. Die Marktführerschaft kann sich schnell drehen, insbesondere wenn sich die Anlegerstimmung in Richtung zyklisches oder spekulatives Wachstum verschiebt.

 

Wichtige Risikofaktoren Xtrackers UCITS ETFs:

  • Eine Investition in einen Xtrackers ETF ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Xtrackers UCITS ETFs sind nicht kapitalgeschützt, daher sollten Anleger darauf vorbereitet und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen.
  • Anleger sollten sich bewusst sein, dass DWS Investments UK Limited, deren Muttergesellschaften oder deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen von Zeit zu Zeit Beteiligungen an den Fonds halten können, die einen erheblichen Betrag oder Anteil der gesamten Anlegerbestände im Fonds darstellen können. Anleger sollten berücksichtigen, welche möglichen Auswirkungen solche Beteiligungen oder deren Veräußerung auf sie haben könnten.
  • Erhebliche Schwankungen des Werts der Investition sind auch über kurze Zeiträume hinweg möglich.
  • Investitionen in Xtrackers UCITS ETFs beinhalten zahlreiche Risiken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf allgemeine Marktrisiken in Bezug auf den zugrunde liegenden Index, Kreditrisiken gegenüber dem Anbieter von Index-Swaps, die in den Xtrackers UCITS ETFs verwendet werden, mögliche Verzögerungen bei Rückzahlungen, Marktschwankungen, Gegenparteirisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Inflationsrisiken, Liquiditätsrisiken, Verlust von Einkommen und investiertem Kapital sowie rechtliche und regulatorische Risiken.
  • Wechselkursbewegungen können den Wert Ihrer Investition beeinflussen. Wenn die Währung Ihres Wohnsitzlandes von der Währung abweicht, in der die zugrunde liegenden Investitionen des Fonds getätigt werden, kann der Wert Ihrer Investition je nach Wechselkursbewegungen steigen oder fallen.
  • Anteile an Xtrackers UCITS ETFs, die am Sekundärmarkt erworben werden, können in der Regel nicht direkt an den Fonds zurückverkauft werden. Anleger müssen solche Anteile am Sekundärmarkt mit Unterstützung eines Intermediärs (z. B. eines Market Makers oder eines Börsenmaklers) kaufen und verkaufen und können dabei Gebühren zahlen (wie im Prospekt näher beschrieben). Darüber hinaus können Anleger beim Kauf von Anteilen am Sekundärmarkt mehr als den aktuellen Nettoinventarwert eines Anteils eines Xtrackers UCITS ETF zahlen und beim Verkauf solcher Anteile am Sekundärmarkt weniger als den aktuellen Nettoinventarwert erhalten.

Der Wert einer Investition in Xtrackers ETFs kann sowohl fallen als auch steigen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge.

Für weitere Informationen zu Risikofaktoren beachten Sie bitte den Abschnitt „Risikofaktoren“ im jeweiligen Prospekt und das Basisinformationsblatt.