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Risikohinweise

Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".


Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
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Mul­ti-As­set-ETFs

Alles unter Dach und Fach mit Multi-Asset-Lösungen

Brei­te Streu­ung

über mehrere Anlageklassen

Ren­di­te­chan­cen

aus unterschiedlichen Portfoliobausteinen

Kom­plett­lö­sung

für den kosteneffizienten Vermögensaufbau

Multi‑Asset‑Anlagen sind wie ein Dach, das nicht nur auf einer einzigen Säule ruht, sondern auf vielen. Jede Säule trägt einen Teil der Last: Aktien können für Wachstumspotenzial, Anleihen für Robustheit, Immobilien für Beständigkeit und Rohstoffe für Diversifikation sorgen. Wenn eine Säule wankt, können die anderen das Dach dennoch aufrecht halten. So entsteht ein solides Bauwerk, das Stürme besser aushalten kann – und das sich langfristig erweitern lässt.

Was ist eigentlich Multi-Asset?

Multi-Asset Investments, auch als Mischfonds bekannt, kombinieren mehrere Anlageklassen in einem Produkt, wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und auch Geldmarktpositionen. Ziel von Multi-Asset-Fonds oder auch Multi-Asset-ETFs ist es, Risiken zu streuen und robustere Renditen zu erzielen als mit einer einzigen Anlageklasse. Der Kern einer Multi-Asset-Strategie liegt in der strukturierten Mischung von Investments, die sich in ihrem Verhalten innerhalb wirtschaftlicher Zyklen unterscheiden.

Anlageklassen im Multi-Asset-Universum

Aktien

Aktien bilden häufig den renditeorientierten Anteil eines Multi-Asset-Portfolios. Sie bieten langfristige Wachstumschancen, bergen aber auch höhere Risiken, da sie empfindlicher auf auf Marktschwankungen (Volatilität) oder konjunkturelle Abschwünge reagieren. In einem breit aufgestellten ETF kann dieses Risiko durch die Streuung über verschiedene Branchen und Regionen hinweg abgefedert werden.

Anleihen

Anleihen, wie zum Beispiel Staats- oder risikoärmere Unternehmensanleihen, übernehmen im Portfolio eine ausgleichende Rolle. Sie entwickeln sich oft ruhiger als Aktien und können deren Schwankungen in turbulenten Marktphasen glätten. Staatsanleihen gelten dabei als besonders defensiv, während Unternehmensanleihen höhere Ertragschancen bieten, aber auch mit höheren Risiken verbunden sind – etwa dem Risiko, dass ein Unternehmen seine Zins‑ oder Rückzahlungen nicht leisten kann . In einem ETF kann die Mischung verschiedener Bonitäten für zusätzliche Balance oder auch potenzielle Renditechancen sorgen.

Rohstoffe

Rohstoffe wie Edelmetalle, Agrarrohstoffe oder auch Energieträger können ein weiterer Baustein von Multi-Asset-Investments sein. Als reale Vermögenswerte können sie in Phasen steigender Inflation potenziellen Schutz vor Kaufkraftverlust bieten. Da sie nicht beliebig vermehrbar sind, können ihre Preise oft sensibler auf Nachfrage und Geldmengenwachstum reagieren. Zudem weisen Rohstoffe in der Regel eine geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen auf[1], was die Diversifikation stärken und das Portfoliogesamtrisiko senken kann. Gleichzeitig unterliegen Rohstoffinvestments teils starken Preisschwankungen, etwa durch geopolitische Ereignisse oder Wetterbedingungen. Rohstoffe können über breit gestreute Indizes oder gezielt etwa durch Gold Investments wie ETCs beigemischt werden.

Immobilien

Immobilien können eine weitere Möglichkeit bieten, das Portfolio um einen realwertorientierten Bestandteil zu ergänzen. Häufig erfolgt der Zugang über börsengehandelte Immobilienfonds, sogenannte , die von langfristigen Miet- und Pachteinnahmen profitieren können und sich langfristig betrachtet oft anders als Aktien entwickeln[2]. REIT‑Investments unterliegen jedoch auch Risiken, etwa durch Zinsänderungen, Leerstände oder rückläufige Immobilienbewertungen. Je nach Ausrichtung unterscheiden sich REITs deutlich, etwa nach Nutzungsarten wie Wohn‑, Büro‑, Logistik‑ oder Spezialimmobilien, was zusätzliche Diversifikation ermöglichen kann.

Liquidität

Liquidität in Form von Geldmarkt-Anlagen oder geldmarktnahen Positionen stellen im Multi‑Asset‑Kontext häufig den robustesten, wenn auch renditeschwächsten Baustein dar. Gleichzeitig schaffen sie Handlungsspielraum, um in volatilen Marktphasen flexibel auf Chancen reagieren oder Risiken reduzieren zu können. Als taktische Reserve können sie die Anpassungsfähigkeit des Portfolios erhöhen.

Die­se Mul­ti-As­set-Stra­te­gien gibt es

Die Kunst von Multi-Asset‑Strategien liegt in der Gewichtung der einzelnen Anlageklassen. Je nach Anlageziel, Anlagehorizont und Risikoprofil können die jeweiligen Anteile variieren. Wenn du planst, langfristig zu investieren und Schwankungen gut wegsteckst, dann könnte das Aktiengewicht höher ausfallen. Möchtest du eher defensiv investieren, dann würde sich der Aktienanteil reduzieren und Anleihen dafür eine größere Position im Portfolio einnehmen. Rohstoffe, Immobilien oder Geldmarktpositionen können eine kleinere Beimischung darstellen.

Portfolioideen für unterschiedliche Anlegertypen

AnlegertypAktienAnleihenWeitere Assets
Defensiv30–40 %60–70 %optional 5–10 % Rohstoffe/REITS
Ausgewogen50–70 %30–50 %optional 5–10 % Rohstoffe/REITS
Offensiv80–90 %10–20 %optional 5–10 % Rohstoffe/REITS

Auf Basis der modernen Portfoliotheorie nach Markowitz sowie didaktischen Standardmodellen CFA Lehrmaterial

Wie funk­tio­nie­ren Mul­ti-As­set-ETFs in der Pra­xis?

Multi-Asset-ETFs bündeln verschiedene Anlageklassen in einem einzigen Produkt und ermöglichen eine breite Streuung mit nur einem Kauf. Viele dieser Lösungen folgen einem „ETF of ETFs“-Ansatz: Sie investieren nicht direkt in einzelne Wertpapiere, sondern bündeln mehrere ETFs zu einer Dachkonstruktion. Die Asset Allocation – also die strategische Mischung aus Aktien, Anleihen oder Rohstoffen – ist dabei klar definiert und wird regelmäßig über Rebalancing an das Zielgewicht angepasst.
Xtra­ckers Di­ver­si­fi­ed Port­fo­lio ETFs im Über­blick

Bei­spiel­ge­wich­tun­gen von de­fen­siv bis of­fen­siv

Defensiv

 

Ausgewogen

 

Offensiv

 

Wie funktioniert Rebalancing

Marktbewegungen können die Anteile der einzelnen Anlageklassen in einem Multi-Asset Portfolio verschieben. Denn wenn sich ein Teil des Depots besser entwickelt als der Rest, steigt dessen Wert überproportional an, sodass die Gewichtung dieses Teils im Portfolio zunimmt, während der Anteil aller übrigen Positionen schrumpft. Vor allem in Phasen besonders stark steigender Aktienmärkte kann das eine Rolle spielen. Daher wird empfohlen mithilfe von regelmäßigem, sogenanntem Rebalancing das ursprünglich angestrebte Verhältnis der Anlageklassen wiederherzustellen.

Verzeichnen beispielsweise die investierten Aktien starke Kursgewinne, wird ein Teil dieser Positionen verkauft und Gewinne realisiert. Mit dem freiwerdenden Kapital werden die Anlageklassen aufgestockt, die unter ihrem Zielgewicht liegen. Auf diese Weise bleibt die Risikostruktur langfristig konsistent und die ursprüngliche Strategie gewahrt. Bei einem Multi‑Asset‑ETF wird das Rebalancing üblicherweise auf Ebene des Index oder Fonds umgesetzt, abhängig von der konkreten Produktstruktur. Meistens wird hier viertel- oder halbjährlich angepasst.

Warum in Multi-Asset-ETFs investieren?

Je vielfältiger und schwankender das Marktumfeld, desto vorteilhafter kann eine durchdachte Streuung über mehrere Anlageklassen sein. Hier setzen Multi‑Asset‑ETFs an: Sie bündeln die Vorteile unterschiedlicher Anlageklassen in einem einzigen Produkt und können so eine robuste wie flexible ‚Ein-Fonds-Lösung‘ für den langfristigen Vermögensaufbau sein. Die folgenden Punkte zeigen, warum dieses Konzept überzeugend sein kann.

1
Breite Diversifikation

Multi‑Asset‑ETFs vereinen unterschiedliche Anlageklassen in einem einzigen Produkt. Durch diese breite Kombination können sie in der Regel weniger empfindlich auf kurzfristige Marktturbulenzen reagieren. Wertverluste in einer Anlageklasse könnten dabei teilweise durch Entwicklungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden. Auf diese Weise lässt sich eine strukturierte und breit gestreute Vermögensanlage umsetzen, ohne mehrere Einzelprodukte auswählen und laufend steuern zu müssen.

2
Langfristig gesteuertes Risikoprofil

Viele Multi‑Asset‑ETFs folgen einer strategischen Zielgewichtung zwischen den einzelnen Anlageklassen. Innerhalb dieses Rahmens wird das Portfolio regelmäßig automatisch angepasst. Dieses systematische Rebalancing soll sicherstellen, dass Verschiebungen durch Marktbewegungen nicht dauerhaft die Struktur verändern. So kann das angestrebte Risikoprofil langfristig erhalten werden, auch nach volatilen Marktphasen. Ziel ist es, mithilfe der Strategie langfristig diszipliniert, transparent und gut planbar zu investieren.

 

3
Niedrige Kosten

Multi-Asset ETFs bieten eine kostengünstige Möglichkeit, mit einem einzigen Produkt mehrere Anlageklassen abzudecken. Diese Kombination mehrerer Anlageklassen kann zudem Transaktions‑ und Managementkosten reduzieren, die bei einem selbst zusammengestellten Portfolio entstehen würden. Geringere laufende Kosten wirken sich positiv auf die Rendite aus und können insbesondere über lange Anlagezeiträume einen spürbaren Beitrag zum Vermögensaufbau leisten.

4
Einfacher Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau

Ein Multi‑Asset‑ETF ermöglicht einen einfacheren Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau, da ein einzelnes Produkt mehrere Anlageklassen bündelt. So entsteht von Anfang an ein breit diversifiziertes Basisportfolio. Das kann Komplexität und Zeitaufwand reduzieren und eignet sich sowohl für Einmalanlagen als auch für Sparpläne. Die Kombination aus Risikostreuung und potenziellen Renditechancen kann eine Grundlage für kontinuierliches Wachstum bieten, ohne laufend Anlageentscheidungen treffen zu müssen.

Welches Risiko tragen Multi-Asset-Investments?

Multi-Asset-Anlagen können Risiken reduzieren, Nachteile können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Auch breit gestreute Portfolios reagieren auf Marktbewegungen: In Phasen, in denen sowohl Aktien als auch Anleihen unter Druck stehen, können Multi-Asset-ETFs an Wert verlieren, selbst wenn ihre Struktur auf Ausgleich ausgerichtet ist. Zins- und Inflationsentwicklungen spielen dabei eine wesentliche Rolle, da sie insbesondere den Anleiheanteil beeinflussen. Eine dauerhaft erhöhte Inflation schmälert die reale Rendite, während steigende Zinsen bestehende Anleihen belasten können, weil höhere Zinsen den Preis bestehender, niedriger verzinster Anleihen drücken. Zudem sind einzelne Anlageklassen mit spezifischen Risiken verbunden: Rohstoffpreise können stark schwanken, während REITs unter anderem zins-, markt- und objektspezifischen Risiken ausgesetzt sein können. Automatisches Rebalancing sorgt bei Multi-Asset-Investments zwar für Struktur, kann jedoch in einzelnen Marktphasen zu Anpassungen zu ungünstigen Zeitpunkten führen. Auch Währungseffekte können die kurzfristige Wertentwicklung beeinflussen.

Für welche Anleger können Multi-Asset ETFs sinnvoll sein?

Multi-Asset: Allgemeine MerkmaleÜberlegungenLeitfragenProfil
Bündelung: Mehrere Anlageklassen in unterschiedlicher Gewichtung in einem Produkt kombiniert.Vorgegebene Quoten zwischen beispielsweise Aktien und Anleihen können den Entscheidungsaufwand reduzieren, schränken aber auch die Flexibilität ein."Soll die Gewichtung verschiedener Anlageklassen eigenständig festgelegt werden, oder eine vordefinierte Allokation genutzt werden?"Neueinsteiger
„Alles in einem“-Struktur: Ausgewogene Mischung aus beispielsweise Aktien und Anleihen mit strategischer Zielgewichtung.Ein Mix aus unterschiedlichen Anlageklassen mit vorgegebenen Quoten und das Rebalancing können helfen, das angestrebte Risikoprofil konsequent umzusetzen. Die automatische Gewichtung kann in bestimmten Situationen jedoch der individuellen Marktmeinung widersprechen."Welcher zeitliche Aufwand kann realistisch für die Portfolioausrichtung eingeplant werden?"Menschen mit wenig Zeit, die eine Komplettlösung suchen
Vielfältige Multi-Asset-Strategien: Gewichtung nach Anlageziel, Anlagehorizont und RisikoprofilJe nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft eröffnen unterschiedliche Gewichtung von beispielsweise Aktien und Anleihen Renditepotential. Ein hundertprozentiger Aktienanteil ist ausgeschlossen."Welches langfristige Risikoniveau kann getragen werden und welche daraus abgeleitete Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen erscheint angemessen?"Investoren mit moderater Risikobereitschaft
Einmalanlage und Sparplanfähig: 
Kombination aus Risikostreuung und Renditepotential.
Vorgegebene Multi-Asset-Strategien eignen sich als Einmalanlage oder auch als Sparplan."Ist eine regelmäßige Kapitalanlage vorgesehen und in welchen Intervallen soll eine Überprüfung bzw. Anpassung erfolgen?"Personen, die regelmäßig investieren wollen

So investierst du in Multi-Asset ETFs


Der Einstieg könnte unkompliziert sein: Multi‑Asset‑ETFs lassen sich wie andere ETFs handeln. Du kannst sie entweder als Einmalkauf erwerben oder per Sparplan regelmäßig besparen – je nachdem, was besser zu deiner Situation passt. Beide Varianten wären über viele Broker verfügbar, sofern das jeweilige Produkt dort angeboten wird.

Hier findest du viele Informationen zu unseren Xtrackers Multi-Asset ETFs:

 

Xtrackers Diversified Portfolio Equity ETFs Xtrackers Portfolio ETF

Multi-Asset-Investments können eine einfache, nachvollziehbare und zugleich wirkungsvolle Möglichkeit bieten, unterschiedliche Marktkräfte in einem einzigen, strukturierten Konzept zu vereinen. Statt einzelne Bausteine immer wieder neu zusammensetzen zu müssen, entsteht mit nur einem Produkt ein strukturiertes Grundgerüst, das sich an wechselnde Marktbedingungen anpassen kann. So bleibt unter deinem finanziellen Dach nichts dem Zufall überlassen.

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