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Risikohinweise

Bitte beachten Sie, dass Xtrackers ETFs und ETCs weder kapitalgeschützt noch garantiert sind. Anlegerinnen und Anleger sollten bereit und in der Lage sein, Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals zu tragen. Der Wert von Xtrackers ETFs oder ETCs kann steigen oder fallen; vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Investitionen in Xtrackers ETFs oder ETCs sind mit Risiken verbunden. Eine Übersicht der damit verbundenen Risiken finden Sie unter der Registerkarte „Risiken und Hinweise".


Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
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Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.

Rück­blick 2025: Al­les auf Gold?

25.11.2025

US-Aktien schwächeln überwiegend[1], der Dollar verliert, Europa überrascht – und Gold? Glänzt heller denn je. Mit einem Plus von über 40 Prozent war 2025  bisher[2] das Jahr des Edelmetalls. Was steckt dahinter und wer kauft überhaupt Gold?

Header ETF Buddy 12/25 golden eingefärbte Platine und Weltkugel

Die Gewinner von gestern sind nicht automatisch die Gewinner von heute oder morgen. Das zeigt auch der Rückblick auf das Börsenjahr 2024: Schrieben im vergangenen Jahr alle großen Anlageklassen ein positives Jahr, bot 2025 so manche Überraschung.

Im Vergleich zu US-Aktien, die in den Vorjahren[3] den Ton angaben, schnitten 2025 europäische Aktien und Schwellenländer deutlich besser ab – zumindest aus Sicht eines Euro-Portfolios.[4]  Ein Grund: Der Euro gewann gegenüber dem US-Dollar rund 10,5 Prozent an Wert (Stand: 09.12.2025).[5] Wer US-Aktien ohne Währungssicherung hielt, musste zusehen, wie ein Teil der Kursgewinne durch die negative Wechselkursentwicklung geschmälert wurde.

Die größten Gewinner des Jahres 2024 Kryptowährungen, stellvertretend der Bitcoin[6] – durchliefen nach dem fulminanten Jahr 2024 ein eher durchwachsenes 2025, mit etlichen Höhen und Tiefen.[7] Noch stärker ins Spiel brachte sich dafür das bekannteste Edelmetall der Welt: Gold. Sein Preis erreichte im Oktober 2025 ein Allzeithoch von 3.741 Euro pro Feinunze.[8] Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der genannten Anlageklassen seit Jahresbeginn.

Wertentwicklung verschiedener Anlageklassen seit Jahresbeginn (31.12.2024 - 30.11.2025)

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Der Chart zeigt die Entwicklung in Euro verschiedener Märkte: Gold, MSCI Emerging Markets Net Total Return Index, MSCI Europe Net Total Return Index, S&P 500 Net Total Return Index, EUR/USD-Wechselkurs, Bitcoin. Quelle: Bloomberg, DWS International GmbH, Stand 30.11.2025.



Was hinter dieser Rally steckt, wer Gold kauft und wie das Edelmetall ins eigene Portfolio integriert werden kann, erfährst du hier.

Gold­käu­fer im Über­blick: von Si­cher­heits­su­chen­den bis Pro­fis

Gold erfüllt unterschiedlichste Funktionen für verschiedene Käufergruppen. Traditionell war die Schmuckindustrie der größte Abnehmer. Allerdings hat die Schmucknachfrage unter den Rekordpreisen der letzten Jahre gelitten: Im dritten Quartal 2025 sank der Schmuckkonsum auf Jahressicht um mehr als 20 Prozent.[9] Bei über 3.600 Euro pro Unze[10] (Stand: 09. Dezember 2025) überlegt man sich den Kauf eines Gold-Colliers eben zweimal.

So teilt sich die Goldnachfrage auf

Quelle: Darstellung: DWS International GmbH, Datenbasis: World Gold Council, 2025

Anders bei denjenigen, die Gold als Wertanlage betrachten. Allein im dritten Quartal 2025 betrug die Nachfrage durch Gold-Exchange Traded Certificate / Commodity (ETC) und vergleichbare Investmentarten 222 Tonnen, begleitet von einem hohen Interesse nach Barren und Münzen.[9] Besonders auffällig: Zentralbanken haben in jedem der letzten drei Jahre mehr als 1.000 Tonnen Gold angehäuft – doppelt so viel wie der Durchschnitt von 400 bis 500 Tonnen der vergangenen zehn Jahre.[11] Polen, China, die Türkei und Indien gehören zu den aktivsten Käufern. Das Bild ist eindeutig: Während preissensible Schmuckkäufer zurückhaltend wurden, stockten institutionelle Käufer und Notenbanken ihre Bestände, scheinbar unbeeindruckt vom enormen Preisanstieg, kräftig auf.[9] Laut einer Umfrage des World Gold Council halten Zentralbanken Gold primär zur Diversifikation, als Wertspeicher und wegen seiner historischen Rolle in Krisenzeiten.[12]

Mo­men­te, die den Gold­preis ver­än­der­ten

Gold als tra­di­tio­nel­ler Wert­sta­bi­li­sa­tor bei In­fla­ti­on

Gold gilt traditionell als Mittel, um Kaufkraftverluste abzufedern.  Die Logik dahinter: Während Papiergeld durch Inflation entwertet werden kann, bleibt Gold ein knappes Gut. Doch so einfach ist es nicht. Langfristig betrachtet hat Gold tatsächlich seine Kaufkraft über Jahrhunderte bewahrt. Kurzfristig ist der Zusammenhang zwischen Goldpreis und Inflationsrate jedoch schwächer als oft angenommen. Ein Beispiel: Als 2022 die Inflationsraten in Europa und den USA ihre Höchststände erreichten, hatte der Goldpreis seinen Anstieg bereits weitgehend hinter sich. Wirkt Gold also doch nicht der Inflation entgegen? Hier solltest du weniger in kurzen Zeitabschnitten denken, sondern die langfristige Portfoliostrategie im Blick behalten. Denn ähnlich wie bei einer Gebäudeversicherung macht es Sinn, diese abzuschließen, bevor das Haus brennt – nicht erst, wenn die Flammen bereits lodern. Wenn du Gold als Mittel gegen steigende Preise nutzen möchtest, sollte du es also nicht erst kaufen, wenn die Inflation bereits da ist. 

Gold im De­pot: So funk­tio­nie­ren Gold-ETCs