Angaben zur Verwaltungsgesellschaft der Fonds, Deutsche Asset Management S.A.

1. Welchen Gesetzen und Vorschriften unterliegt Deutsche Asset Management S.A.?

Deutsche Asset Management S.A. unterliegt und entspricht allen Gesetzen und Vorschriften, einschließlich des Luxemburger Gesetzes vom 17. Dezember 2010 über Organismen für gemeinsame Anlagen („Gesetz von 2010“) und der CSSF-Verordnung 10-4 zur Umsetzung der Richtlinie 2010/43/EU der Kommission, jeweils in der aktuellen Fassung.

Deutsche Asset Management S.A. hat sicherzustellen, dass alle Fonds, für die Deutsche Asset Management S.A. als Verwaltungsgesellschaft fungiert, den OGAW IV Vorschriften entsprechen.

Die Gesetze sehen insbesondere vor, dass Deutsche Asset Management S.A. über folgende Verfahren verfügt:

  • Organisationsverfahren
  • Verfahren für die Steuerung von Interessenkonflikten
  • Risikomanagementverfahren

Darüber hinaus hat Deutsche Asset Management S.A. durch ein Due Diligence-Verfahren sichergestellt, dass alle im Prospekt beschriebenen Dienstleister diese Anforderungen in dem nach den vorstehend genannten Gesetzen und Vorschriften erforderlichen Umfang erfüllen. Dies wird kontinuierlich überwacht.

2. Welche organisatorischen Vorkehrungen hat Deutsche Asset Management S.A. getroffen?

Die Tätigkeiten von Deutsche Asset Management S.A. im Bereich des Investment- und Bankgeschäfts werden in Luxemburg durch die CSSF reguliert. In Einklang mit Artikel 102(1)(e) des Gesetzes von 2010 befindet sich der Hauptsitz von Deutsche Asset Management S.A. in Luxemburg unter der Anschrift 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg.

Deutsche Asset Management S.A. führt detaillierte Aufzeichnungen über die interne Organisation, einschließlich der Aufgabenverteilung und der hierarchischen Struktur. Zudem verfügt Deutsche Asset Management S.A. über detaillierte Vereinbarungen mit ihren Dienstleistern, aus denen die übertragenen Aufgaben und das Verfahren für die Überwachung und den Austausch von Informationen mit den einzelnen Dienstleistern hervorgehen.

Elektronische Datenverarbeitung

Deutsche Asset Management S.A. verwendet elektronische Systeme und Verfahren, die die Sicherheit, Integrität und Vertraulichkeit der Daten im Besitz von Deutsche Asset Management S.A. in vollem Umfang gewährleisten. Die Datenverarbeitung erfolgt durch einen spezialisierten Dienstleister unter der Aufsicht von Deutsche Asset Management S.A..

Rechnungslegungsverfahren

Die Buchhaltung wurde der im Prospekt genannten Verwaltungsstelle übertragen, die der ständigen Aufsicht durch Deutsche Asset Management S.A. untersteht. Deutsche Asset Management S.A. ist jederzeit in der Lage, alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten jedes Fonds zu identifizieren und rechtzeitig Finanzberichte vorzulegen, die ein wahrheitsgetreues und angemessenes Bild der Finanzlage vermitteln und in Einklang mit allen anwendbaren Rechnungslegungsstandards und -vorschriften stehen.

Compliance und interne Revision

Deutsche Asset Management S.A. erfüllt, entweder direkt oder über ihre Dienstleister, alle nach den maßgeblichen Gesetzen zu erfüllenden Verpflichtungen im Bereich Compliance und interne Revision. Insbesondere unterliegen die Mitarbeiter von Deutsche Asset Management S.A. einer Reihe von Deutsche Asset Management S.A.-spezifischen und konzernweiten Richtlinien des DB Konzerns.

Eigengeschäfte von Mitarbeitern

Für alle Mitarbeiter von Deutsche Asset Management S.A. gelten beim Abschluss von Eigengeschäften strikte Einschränkungen. Insbesondere haben die Interessen der Fondsanleger jederzeit Priorität.

 

3. Welche Verfahren setzt Deutsche Asset Management S.A. zur Steuerung von Interessenkonflikten ein?

Mögliche Interessenkonflikte, die sich im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Deutsche Asset Management S.A. ergeben können, sind im Prospekt im Abschnitt „Risikofaktoren“ erläutert.

Deutsche Asset Management S.A. verfügt über belastbare interne Verfahren, die eine Reihe von Maßnahmen zur Steuerung dieser Interessenkonflikte vorsehen.

4. Welche Risikomanagementverfahren setzt Deutsche Asset Management S.A. ein?

Deutsche Asset Management S.A. verwendet verschiedene Risikosteuerungsinstrumente, die auf das Risikoprofil der einzelnen Fonds zugeschnitten sind. Manche dieser Instrumente werden schon in der Entwicklungsphase des Fonds, d. h. vor der Auflegung und dem Vertrieb, angewandt.

Deutsche Asset Management S.A. verwendet eine große Bandbreite quantitativer Instrumente und Kennzahlen für die Überwachung und Steuerung von Risiken. Entsprechend ihrer Verfahren überprüft Deutsche Asset Management S.A. fortlaufend die Eignung und Verlässlichkeit ihrer quantitativen Instrumente und Kennzahlen im Hinblick auf das sich wandelnde Risikoumfeld. Einige dieser Instrumente werden in mehreren Risikokategorien eingesetzt, während andere auf die speziellen Merkmale bestimmter Risikokategorien zugeschnitten sind.

Deutsche Asset Management S.A. hat das Risikomanagement und die Überwachung der Anlageverwaltung auf eigene Verantwortung und Kosten an den jeweiligen im Prospekt genannten Anlageverwalter und Fondsverwalter bzw. die Depotbank übertragen, die jeweils durch Deutsche Asset Management S.A. überwacht werden. Diese Dienstleister erstatten Deutsche Asset Management S.A. über die Risikokontrolldaten Bericht. Darüber hinaus legt jeder Dienstleister dem Verwaltungsrat der Fonds und Deutsche Asset Management S.A. zur Vorbereitung jeder Sitzung des Verwaltungsrats einen Tätigkeitsbericht vor, der interne Kontroll- und Risikomanagementinformationen enthält. Die Risikokontrollen der Dienstleister erfolgen unabhängig von Deutsche Asset Management S.A..

5. Welches Beschwerdeverfahren hat Deutsche Asset Management S.A. eingerichtet?

Das Beschwerdeverfahren von Deutsche Asset Management S.A. ist in einem Dokument festgelegt, dass unentgeltlich bei Deutsche Asset Management S.A. angefordert werden kann.

6. Wie übt Deutsche Asset Management S.A. seine Stimmrechte aus?

Die Richtlinien für die Ausübung von Stimmrechten durch Deutsche Asset Management S.A. können unentgeltlich bei Deutsche Asset Management S.A. angefordert werden.

Zur Klarstellung sei angemerkt, dass der Verwaltungsrat der Fonds weiterhin für die Ausübung der mit den im Vermögensportfolio der Fonds gehaltenen Instrumente verbundenen Stimmrechte verantwortlich bleibt. Nähere Informationen sind am Sitz des jeweiligen Fonds erhältlich.

7. Worin besteht die Best Execution-Politik von Deutsche Asset Management S.A.?

Deutsche Asset Management S.A. handelt bei Entscheidungen über Handelsgeschäfte oder die Platzierung von Aufträgen zur Ausführung durch Dritte immer im besten Interesse der von Deutsche Asset Management S.A. verwalteten Fonds.

Deutsche Asset Management S.A. unterliegt einer Best Execution-Politik. Die Einhaltung dieser Politik wird regelmäßig überprüft. Die Politik selbst wird jährlich und bei wesentlichen Änderungen überprüft. Informationen hierzu können unentgeltlich von Deutsche Asset Management S.A. angefordert werden.

8. Schließt Deutsche Asset Management S.A. Soft-Commission-Vereinbarungen ab?

Derzeit hat Deutsche Asset Management S.A. nicht die Absicht, Soft-Dollar- oder Cash-Commission-Vereinbarungen abzuschließen oder Händlern oder Brokern in Bezug auf Geschäfte für Rechnung der Fonds sonstige Nachlässe zu gewähren bzw. diese in Anspruch zu nehmen.

Detaillierte Informationen zu Soft-Commission-Vereinbarungen sind dem Jahres und Halbjahresbericht des jeweiligen Fonds zu entnehmen.

9. Welche Verfahren setzt Deutsche Asset Management S.A. ein, um zu gewährleisten, dass ihre Dienstleister ihren Pflichten gemäß den entsprechenden rechtlichen Anforderungen nachkommen?

Die abschließende Verantwortung gegenüber den Anlegern für die Durchführung der an die Dienstleister übertragenen Aufgaben und Pflichten liegt beim Verwaltungsrat. Die entsprechenden Verfahren sind in internen Unterlagen von Deutsche Asset Management S.A. festgelegt, die bei der CSSF eingereicht wurden. Der Inhalt dieser Unterlagen wird gegenüber den Anlegern der Fonds nicht offengelegt.

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Letzte Änderung: 15.08.2018